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Ihr DRK Ortsverein informiert im November zu:

Hilfe bei Unterkühlung

Deutsches Rotes Team

Helfer der Bereitschaft

Schnell kann es passieren: Jemand stürzt und ruft um Hilfe. Neben den üblichen Maßnahmen, wie Notruf und Betreuung, sollte nicht vergessen werden, den Verletzten mit einer Decke zu zudecken. Es kann sehr schnell zu einer Unterkühlung kommen. Hierzu kann alles benutzt werden, z. B. Wolldecke. Besonders gut eignet sich hierzu auch die Gold-Silber-Rettungsdecke, die in jedem Verbandskasten sein sollte. Decken Sie den Verletzten so zu, dass die Silberseite zum Körper zeigt. Sollten Arme und Beine des Verletzten sehr kalt sein, so dürfen diese nicht durch reiben erwärmt werden. Es könnte passieren, dass das kalte Blut schneller zum Körperstamm transportiert wird, und der Verletzte evtl. noch schneller auskühlt.

Sollte es einmal vorkommen, z. B. im Gebirge, dass es an einzelnen Körperteilen, z. B. Nase, Ohrläppchen, Fingerspitzen, Zehen, zu Erfrierungen kommt, kann man nicht viel tun. Erfrierungen sind wie Wunden zu behandeln, das heißt: keimfrei und ohne Druck, zum Beispiel mit einem Verbandpäckchen, verbinden. Es ist immer wichtiger, den Verletzten zu zudecken, weil eine Unterkühlung den gesamten Körper betreffen kann. Eine Erfrierung betrifft nur einzelne Körperteile.

 

 

Bericht: Monika Karst
Foto: DRK Knittlingen

 

16. November 2016 20:25 Uhr. Alter: 2 Jahre

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