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Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Knittlingen erstmals im neuen Heim

Ehrungen und Neuwahlen im Mittelpunkt

Hochkarätige Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Knittlingen: Ehrenbereitschaftsleiter Karl Schenk (2.v.r.) erhielt vom Stv. Kreisbereitschaftsleiter Thorsten Lansche (links) die Verdienstmedaille des DRK-Kreisverbandes übereicht. Für Frau Schenk (links daneben gab es aus den Händen des Vorsitzenden Heinz-Peter Hopp ein Blumengebinde. Für 50jährige Mitgliedschaft erhielt Marianne Trommer (mitte) die goldene Ehrennadel; Auszeichnungsspangen gab es für Werner Singer (35 Jahre, 2.v.l.) und Jürgen Braun (25 Jahre, 3.v.l.) Foto:Haller

Die wieder- bzw. neu gewählte Vorstandsriege des DRK-Ortsvereins Knittlingen, der Vorsitzende Bürgermeister Heinz-Peter Hopp und seine beiden Stellvertreter Helmut Heckele und Tobias Nohe (v.l.n.r.). Foto:Haller

Erstmals in seinem neuen Heim im Untergeschoss des Feuerwehr-Gerätehauses an der Stuttgarter Straße führte der DRK-Ortsverein Knittlingen seine Jahreshauptversammlung durch. Vorsitzender Heinz-Peter Hopp konnte dazu am Montagabend neben den rund 30 Mitgliedern auch Vertreter des DRK-Kreisvereins willkommen heißen. In seinem Jahresbericht wies er auf verschiedene Aktivitäten im abgelaufenen Jahr hin, wobei vor allem der vor kurzem bezogene Neubau samt Fahrzeughalle im Mittelpunkt stand. Hopp bedankte sich bei seinen Führungskräften, die den Bau von der Planung bis zur Fertigstellung mit viel Engagement und auch mit großem Arbeitseinsatz begleitet hätten. Der hierzu an die Bevölkerung ergangene Spendenaufruf sei bislang mit knapp 28000 Euro überaus erfolgreich gewesen. Dennoch reicht das Geld noch nicht ganz, deshalb wolle man den Aufruf in nächster Zeit eventuell nochmals erneuern. Die jetzt für den DRK-Ortsverein vorhandenen räumlichen Voraussetzungen könnten nicht moderner sein, so Hans-Peter Hopp: "den älteren Mitgliedern geht angesichts der bisherigen Raumsituation sicherlich das Herz auf". Etwas Probleme habe man bei den Altkleidersammlungen mit privaten Sammlern, hier müsse das Landratsamt noch eine Regelung treffen. "Denn wir brauchen diese Einnahmen für unseren laufenden Betrieb", so der Vorsitzende.

Bereitschaftsleiter Hans Smilowski rief danach die umfangreiche Tätigkeit der Bereitschaft im zurückliegenden Jahr nochmals im Detail in Erinnerung. Höhepunkte seien dabei stets die drei Blutspendetermine, an denen jeweils zahlreiche Helfer im Einsatz seien und die dank deren tatkräftiger Mithilfe jeweils gut bewältigt werden konnten. Zusammen mit den Sanitätsdiensten, den Hausnotrufeinsätzen, dem Einsatz beim Fauststadtfest und den 21 Dienstabenden seien von den Helferinnen und Helfern nicht weniger als 1948 Einsatzstunden ehrenamtlich geleistet worden. Personell verfügte man derzeit über 20 Bereitschaftsmitglieder (je ein Aus- und ein Eintritt), eine Zahl, die man in nächster Zeit wieder erhöhen wolle. Die wichtigste Quelle für Nachwuchsgewinnung sei nach wie vor die eigene Jugendrotkreuz-Abteilung. Über deren Aktivitäten berichtete deren Leiterin Carola Feilcke ("wir sind einer der wenigen Vereine im Kreis, die noch über ein aktives Jugendrotkreuz verfügen"). Derzeit verfüge man über sechs Nachwuchskräfte im Alter zwischen 14 und 18 Jahren, die neben regelmäßigen eigenen Aktivitäten auch mit der Jugendfeuerwehr kooperieren und die Bereitschaft unterstützen. Über 50 bis zu 88 Jahren alt sind dagegen die Schützlinge von Ella Meiser, der Leiterin der Seniorenturngruppe. Die wöchentlichen Übungsabende in Knittlingen und Freudenstein-Hohenklingen würden von bis zu 30 Seniorinnen besucht ("Männer sind derzeit leider nicht dabei") und allen mache es sehr viel Spaß.   

Über eine durchaus zufriedenstellende Kassenlage des DRK-Orts­vereins konnte Schatzmeister Werner Singer berichten, während Gerätewart Peter Schäfer über verschiedene neue Anschaffungen berichtete und seinen Kameradinnen und Kameraden ein dickes Lob für deren jüngste Arbeitsleistungen zollte. Durch diese Eigenleistungen konnten die Kosten für die Fahrzeughalle von ursprünglich 53000 auf nur mehr 43000 Euro gedrückt werden. Durch den neuen Versammlungsraum sei man jetzt auch in der Lage wieder Erste Hilfe-Kurse anbieten zu können. Der erste werde voraussichtlich im Spätjahr stattfinden.

Die der Jahreshauptversammlung als Gäste beiwohnenden Roland Peyer (Stv. Kreisgeschäftsführer) und Thorsten Lansche (Stv. Kreisbereitsschaftsleiter) bedankten sich beim Knittlinger Ortsverein für die geleistete Arbeit und zeigten sich vor allem erfreut über die positive Entwicklung. Lansche nahm danach auch die Ehrungen langjähriger und verdienter DRK'ler vor. Ehrenbereitschaftsleiter Karl Schenk, Gründungsmitglied des 1956 aus der Taufe gehobenen Knittlinger Ortsvereins und dessen langjähriger Bereitschaftsleiter, Zweiter Vorsitzender und auch einige Jahre Ausbilder, durfte dabei die Verdienstmedaille des DRK-Kreisverbandes Pforzheim-Enzkreis in Empfang nehmen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt Marianne Trommer die goldene Ehrennadel. Die Auszeichnungsspange samt Urkunde durften daneben Werner Singer (35 Jahre), Jürgen Braun (25 Jahre), Julia Karst (15 Jahre) sowie Ceylan und Ceyda Daglar (je 10 Jahre) in Empfang nehmen.

Recht rasch waren danach auch die anstehenden Neuwahlen abgehakt. Nach diesen hat die Vorstandschaft des DRK-Ortsverein Knittlingen jetzt folgendes Aussehen: Vorsitzender Heinz-Peter Hopp; Stv. Vorsitzende Helmut Heckele und Tobias Nohe; Bereitschaftsleiter Hans Smilowski, Stv. Bereitschaftsleiter Helmut Karst; Kassier Werner Singer; Stv. Kassier Jürgen Braun; Kassenprüfer Helmut Karst und Fredy Epple; Bereitschaftsarzt Dr. Ralph Brunner; Gerätewart Peter Schäfer; Schriftführerin Monika Karst; Sozialleiterin hier Senioren-Gymnastik Ella Meiser; Leiter Jugendrotkreuz Carola Feilcke und Steffen Karst, Stv. Jugendleiter Sebastian Lampert; Delegierte zur Kreisversammlung: Hans Smilowski, Helmut Heckele, Tobias Nohe, Sebastian Lampert; Stv. Delegiert: Helmut Karst, Steffen Karst, Peter Schäfer und Werner Singer.

 

Text/Foto: Rudolf Haller

22. Juli 2013 23:56 Uhr. Alter: 6 Jahre

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