Sie sind hier: Startseite » 14 Erstspender bei DRK Blutspende in Knittlingen

14 Erstspender bei DRK Blutspende in Knittlingen

Blut spenden rettet Leben.

Foto: DRK Knittlingen, Blutspende Strombergcamping

Foto: DRK Knittlingen, Blutspende Strombergcamping

Foto: DRK Knittlingen, Blutspende Strombergcamping

Foto: DRK Knittlingen, Blutspende Strombergcamping

Das weiß jeder. Vor allem in der Sommerzeit können die Blutspenden knapp werden. Deshalb veranstalten der DRK (Deutsches Rotes Kreuz) Ortsverein Knittlingen und der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen schon seit Jahren immer in den Sommerferien einen Blutspendetermin auf dem Campingplatz Stromberg in Freudenstein.

Am vergangenen Samstag kamen nun in der Zeit von zehn bis 15 Uhr 107 Spendewillige, darunter 14 Erstspender. "Acht mussten leider aus gesundheitlichen Gründen zurück gestellt werden, so dass am Schluss 99 Blutkonserven zusammen kamen", berichtete Helmut Karst, stellvertretende Bereitschaftsleiter der DRK Ortsgruppe Knittlingen. Mit dem Zulauf war die DRK Gruppe mit ihren 20 aktiven Mitgliedern sehr zufrieden. "Blut zu spenden tut dem eigenen sozialen Gewissen gut", sagte Lea Feilcke. Die 21-Jährige gehört schon seit Kindesbeinen der Knittlinger DRK-Ortsgruppe an. Drei Ärzte, drei Schwestern, ein Laborant vom Blutspendedienst und 20 Helfer aus den Reihen des Knittlinger DRK, ihren Familien und Freunden kümmerten sich darum, dass die Blutspender nach der Spende von einem halben Liter Blut zur Stärkung etwas zum Trinken, eine rote Wurst, Pommes und ein Hanuta bekamen. Den fehlenden halben Liter Blut baue der Körper mit Flüssigkeit innerhalb einer Stunde schnell wieder als Volumen auf, erklärte Helmut Karst der PZ. Deshalb soll man nach der Blutentnahme einen Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Beliebt neben Cola ist auch Kaffe, weil beide Getränke den Kreislauf in Schwung bringen. Mehrfachspender besitzen schon einen Blutspendeausweis. Ihre Daten sind im DRK-Computer vernetzt, so dass Dirk Sprecher aus Büchenbronn, der dem DRK Neuenbürg angehört, schnell die Daten erfassen oder neu anlegen konnte. Denn bevor der Aderlass los ging, mussten die Freiwilligen sich mit ihrem Personalausweis oder Spenderausweis registrieren lassen und wurden ärztlich untersucht.

Spenden kann jeder Gesunde zwischen 18 und 71 Jahren. Im Jahr können Männer sechsmal Blut spenden und Frauen viermal. Das hänge mit dem Eisenwert im Blut zusammen, der bei Frauen niedriger sei als bei Männern, erläutern die DRK-Helfer. Zwischen den Blutspenden muss allerdings ein Abstand von 56 Tagen liegen. "Pro Tag werden in Baden-Württemberg 2000 Blutkonserven verbraucht", erläuterte die ärztliche Leiterin, Dr. Margarete Frey. 500 Milliliter könne ein Gesunder problemlos spenden und fühle sich danach wohl, berichtete sie. Zusätzlich zur Blutspende werde das Blut der Spender im Labor auch auf Hepatitis und HIV untersucht und die Blutgruppe bestimmt. "Vor allem in der Urlaubszeit ist es wichtig, das Beste des Körpers zu spenden", sagte Marcus Härter aus Diefenbach. In den vergangenen drei Jahren hat der Abteilungskommandant der Feuerwehr Sternenfels bereits elfmal Blut gespendet. "Wenn ich anderen helfen kann, tue ich das", sagte Markus Miksche aus Großvillars. Er hat bereits 31 mal gespendet. Und aus Sachsenheim haben Elisabeth und Lothar Makkens die etwa 30 Kilometer lange Fahrt auf sich genommen, um das DRK Knittlingen mit ihrer Blutspende zu unterstützten.

 

Text: Ilona Prokoph / Pforzheimer Zeitung

12. August 2013 12:52 Uhr. Alter: 6 Jahre

zum DRK-News-Archiv:    2019    2018    2017       2016       2015         2014        2013         2012         2011         2010         2009         2008