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Blutspende

Knittlingen-Freudenstein (vh)

Bernd Schneider aus Knittlingen spendete am Samstag beim Blutspendedienst auf dem Campingplatz „Stromberg-Camping“ in Freudenstein zum 23. mal Blut.

Christian Herberger spendete beim Blutspendedienst auf dem Campingplatz „Stromberg-Camping“ in Freudenstein am Samstag zum ersten mal den roten Lebenssaft.

Zum dritten Mal gab es am Samstag eine Blutspendenaktion auf dem Gelände des Strombergcampingplatz in Freudenstein. Die Ausrichter vom DRK Ortsverein Knittlingen haben das Freizeit- und Urlaubsgelände sehr bewusst ausgewählt, um in der Urlaubszeit zusätzliche Blutspender zu erreichen. 105 Spender waren es am Samstag.

7 Liegen hatten der Blutspendedienst in einem Raum auf dem Campingplatz aufgebaut. Christian Herberger legte sich dort erstmals für eine Blutspende hin. "Etwas Gutes tun", motivierte den 25-jährigen aus dem Raum Bretten dazu. Nachdem ihm ein halber Liter Blut entnommen wurde fühlte er sich gut. "Ihre Freundin sollten sie heute nicht mehr hochheben", meinte eine Mitarbeiterin des DRK-Blutspendedienst. "Vielleicht nicht ganz so fokussiert", beschrieb Christian Herberger seine körperliche Verfassung. Seine Freundin Constanze Hantscher sagte ihm, dass sie am Sonntag nicht da sei. Das Hochhebens von ihr musste er auf frühestens Montag verschieben. "Den Kompromiss gehe ich ein", stellte er fest. Gerne wolle er zukünftig wieder bei einer Blutspende teilnehmen.

Dr. Karin Steinhoff-Balzer vom DRK-Blutspendedienst übernahm als Ärztin die Befragung aller Blutspender. Krankheiten, Medikamente, Infizierungen und andere wichtige Dinge mussten bei ihr angegeben werden. Auch ob sich die Blutspender in den letzten vier Monaten Piercings, Tattoos oder Ohrlöcher machen ließen. Dann war Blutspenden nicht möglich. Durch nicht saubere Instrumente könnte das Blut verunreinigt worden sein. Ungewöhnlich war für sie der Ort auf einem Campingplatz zum Blut spenden. "Eine tolle Ausnahme", meinte sie bei dem sonnigen Sommerwetter. "Wenn ich mir heute einen Partner suchen würde, müsste er ein Blutspender sein", so die Ärztin. Beim Blutspenden werde das Blut so gut überprüft, dass Krankheiten wie Aids, Hepatitis oder Syphilis entdeckt wird. Ein Blutspender sei damit sehr vertrauenswürdig, zuverlässig und zudem sozial engagiert, weil er etwas für andere tue.

 

Text/Bild: Volker Henkel 

www.fotomoment.de

19. August 2012 19:53 Uhr. Alter: 7 Jahre

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