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Was ist HvO?

Was bedeutet Helfer-vor-Ort-System?

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK, Ortsverein Knittlingen werden per Alarmmeldeempfänger zu dem entsprechenden medizinischen Notfall alarmiert. Durch die Ortsnähe und Ortskenntnis, sind die Helfer schnell an der Einsatzstelle und können qualifizierte Hilfe leisten.

Wann kommen die Helfer-vor-Ort?

Sobald sich in Knittlingen oder Teilorten ein Notfall ereignet und der Rettungsdienst 112 angefordert wird, werden die Helfer per Meldeempfänger alarmiert. Zusätzlich erhält jeder Helfer Informationen bezüglich Einsatzart und den -ort per SMS auf sein/ihr privates Handy. Die Einsatzzeit ist nicht begrenzt, d.H. wir sind rund um die Uhr erreichbar. Die HvO’ler stehen 24 Stunden, 365 Tage des Jahres für Sie zur Verfügung.

Ersetzt der HvO den Rettungsdienst?

Nein! Die HvO’ler sind zur Unterstützung des Rettungsdienstes und schnellen Erstversorgung der Patienten da. Medizinische Grundkenntnisse und entsprechend gute Ausbildungen der Helfer sind vorhanden, ein Rettungswagen sowie gegebenenfalls ein Notarzt fahren jedoch in jedem Fall an. Da die Anfahrtswege von Mühlacker oder Pforzheim jedoch sehr lang sind, wenn kein Brettener RTW frei ist, kann wertvolle Zeit gewonnen werden.

Warum denn so viele Rotkreuzler?

Bei mehreren Helfern läuft der Alarm für einen HvO-Einsatz auf. Die Koordinierung vor dem Einsatz wäre zu zeitintensiv, so dass jeder verfügbare Helfer die Einsatzstelle anfährt. Außerdem sind die hauptamtlichen Helfer mit zwei bis drei Personen des Rettungswagens sowie ein Notarzt und ein Rettungsassistent des Notarzteinsatzfahrzeuges im Einsatz.

Was kostet mich der HvO-Einsatz?

Nichts! Die Helferinnen und Helfer eilen stets auf eigene Kosten zum Einsatzort. Dazu verlassen sie nicht selten ihren Arbeitsplatz, um ehrenamtlich und ohne jede Entschädigung zu helfen. Finanziert wird das HvO-System daher letzten Endes nur über Ihre direkte Spende an den Ortsverein Knittlingen.

Wird über meinen Einsatz geredet?

Die Mitglieder des HvO unterstehen, wie auch Ihr Hausarzt, der ärztlichen Schweigepflicht. Daher wird Dritten gegenüber nichts über die Einsätze berichtet. Wir bitten Sie auch dabei um Ihr Verständnis, wenn wir Ihnen keine Auskunft geben, selbst wenn es sich um einen Notfall bei Ihrem Nachbar handelt.

Wie gelangen die Helfer zur Einsatzstelle?

Unser Krankentransportwagen sowie unser neuer Mannschaftstransportwagen sind die „Haupteinsatzfahrzeuge“. Da jedoch einige Helfer von außerhalb kommen, wird auch mit privaten PKW, kenntlich gemacht durch den Dachaufsetzer „DRK im Einsatz“, die Einsatzstelle angefahren. Sonderrechte verfügen die Helfer damit nicht, jedoch würden wir uns freuen, wenn Sie uns schnellstmöglich zur benötigten Hilfe eilen lassen.